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26.02.2019

Dünndarm an die Macht - Abnehmen Teil 6

Dünndarm an die Macht - Teil 6

 

„Keine Diät hilft mir!“ sagt eine etwas rundliche Dame frustriert zu einer anderen. „Oh, mir schon, aber dann habe ich wieder zugenommen“ sagt die andere. Jeder kennt den Jo-Jo-Effekt bei Diäten. Wir halten uns an einen Plan. Hilft er, ist die Freude nur kurze Zeit. Denn jede Diät hat einmal ihr Ende und mit dem üblichen Ess-Stil gehen auch die Kilos wieder rauf.

Wer sein Idealgewicht nachhaltig erreichen und auch halten möchte, liegt mit einer Diät falsch. Richtig ist ein „lebenslänglicher“ Essplan mit dem Wissen, was dem Organismus gut tut was nicht gut tut.

Über den Muskeltest kann man jene Lebensmittel finden, die der Körper selbst als nicht „fördernd“ einstuft. Ähnlich dem Metalbolic-Test gibt es Negativ-Reaktionen auf jene Lebensmittel, die schwer oder nicht verdaubar sind. Warum funktioniert das?

 

Dazu etwas Dünndarm-Theorie. Wir reden von einem 5-6 Meter (!!!) langen Organ, der nach dem Magen die Nahrung weiter verarbeitet. Der Dünndarm wird als Assimilationsorgan bezeichnet. Das heißt, in diesem langen Hohlorgan findet Trennung statt. Brauchbare Nährstoffe werden zur Zellversorgung aufgenommen. Alles andere, also Ballaststoffe, werden in den Dickdarm weitertransportiert und kommen später ins WC.

 

Der Dünndarm SOLLTE zwischen „Brauchbarem“ und „Nicht-Brauchbarem“ unterscheiden. Tut er nicht bzw. kann er nicht, wenn genau im Dünndarm wichtige Bioenergie fehlt und Enzyme zur Aufspaltung fehlen.

 

In Fällen Übergewicht stuft der Dünndarm den Großteil der Nahrung „brauchbar“ ein und gibt nur wenig zum Eliminieren weiter. Fazit: Viel Aufnahme/viel Speicherung  – Wenig Abgabe – Wenig Stuhl –  Ständige Gewichtszunahme!

 

Umgekehrt gibt es auch Untergewichtige oder Vielfresser, deren Dünndarm vieles als „unbrauchbar“ einstuft und alles zum Eliminieren weiter gibt. Das sind jene, die wirklich viel verdrücken und trotzdem schlank bleiben. Fazit: Viel Aufnahme /wenig Speicherung – Viel Abgabe – Wenig Nährstoffe/eventuell Beschwerden!

Um Nahrung optimal aufzuspalten, braucht jeder 1. ausreichend Dünndarm-Energie und 2. möglichst viele verschiedene Enzyme für die Verdauung. Fehlt davon etwas sind Gewichtsprobleme die Folge.

 

Was ist zu tun?

Tipp 1: Übung Dünndarm-Energie steigern

Und so geht`s: Forme mit den Armen eine Liegende Acht. Während die Arme links den Kreis bilden, hebe das rechte Bein hoch und wende den Kopf nach rechts. Gehen die Arme zu Mitte, stelle das Bein wieder ab und bringe den Kopf wieder zur Mitte. Bewege nun du die Arme nach rechts, habe dazu das linke Bein hoch und wende den Kopf nach links. Stärkt nicht nur Dünndarmenergien sondern fördert auch Ganzkörperkoordination und Denkleistung!

 

Tipp 2: Herausfinden, welche Lebensmittel gut verwertbar sind und welche auf der Schwarze Liste kommen (Energetisches Lebensmitteltesten in der Praxis). Das steht unmittelbar im Zusammenhang mit vorhandenen bzw. nicht vorhandenen Verdauungsenzymen.

 

Tipp 3: Vier Ernährungsgewohnheiten zur Stärkung der Dünndarm-Energie:

A. 5-Stunden- Regenerationspause für den Dünndarm zwischen den Mahlzeiten

B. Einfach essen ist super – deshalb: Finger weg vom Buffet – lieber eine Hauptspeise! 1-3  Salatsorten und nicht mehr! Einkorn-Müsli statt Fünfkorn-Müsli! Der Dünndarm kann bei einfacher Kost leichter unterscheiden und trennen. Damit schonst du das Verdauungs-Energiekonto!

C. Lebensmittel von der „Schwarzen Liste“ vollkommen streichen und dünndarmfreundliche Alternativen finden!

D. Natürlich essen – Zwei Drittel auf Deinem Teller sollte von dem bedeckt sein, was du im Obst-und Gemüseregal findest. Chemie und Industrienahrung irritiert Verdauungsvorgänge!

https://www7.kinmo.at/v07/index.asp?sn=100300&se21=475

 

Energiereiche Grüße an Deinen Dünndarm

Maria Obermair

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Letzte Änderung: 23.03.2020

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